00:00:03:
00:00:07: Wir müssen darüber nachdenken, wohin wollen wir eigentlich.
00:00:10: Und dann kommen wir sehr schnell zu dem Punkt dass wir nicht da drüber sprechen das America First Germany first sondern an.
00:00:16: der Bärbock hat es damals sehr prägnant zusammengefasst Amerika First bedeutet Europe United.
00:00:22: also umso enger müssen wir zusammen rücken.
00:00:25: und da geht's auch nicht darum dass Europa dann first ist auf der Welt Menschen vor der Verlaufener Kamera wegschieben, sondern dass wir mit der offenen Hand und nur Armung auf die Menschen zugehen da draußen.
00:00:37: Aber auch uns gegenüber.
00:00:38: Da
00:00:38: haben wir eigentlich angesetzt zu sagen okay wie können wir denn tatsächlich dahin kommen mal wieder eine positive Vision zu haben?
00:00:44: Einfach mal zu sagen was klappt denn bisher?
00:00:46: und wie wäre es wenn wir das mal jetzt einfach für uns alle denken?
00:00:50: Hallo zusammen willkommen zu einer weiteren Folge unseres Ökom Podcasts am Mikrofon des Manuel Schneider.
00:00:56: Für die heutige Folge haben wir uns von einem Buch inspirieren lassen, das den Titel trägt des beste Europa aller Zeiten.
00:01:05: Ein Titel der vielversprechend ist aber auch irritiert, denn dass derzeitige Europa Krisen geschüttelt und etwas orientierungslos wie es ist kann wohl nicht gemeint sein.
00:01:18: Europa und die EU haben bereits deutlich bessere Zeiten erlebt.
00:01:23: Unerhörte Ideen für ein besseres Morgen, so lautet denn auch der Erläutende und eben in die zukunftweisende Untertitel des Buches das meine beiden Gesprächspartner Katja Sinko und Peter Yelinek Jungs bei uns im Ökom-Verlag veröffentlicht haben.
00:01:38: Hallo zusammen!
00:01:39: Schön dass ihr beide euch die Zeit genommen habt für unseren geplanten kleinen Ausflug in dieses Europa von morgen.
00:01:46: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:47: wir sind schon ganz gespannt auf das Gespräch mit dir.
00:01:50: Danke auch an alle Zuschauer da draußen.
00:01:53: Ja, bevor wir uns also ins Thema einsteigen und uns über eure unerhörte Ideen wie es nennt unterhalten, möchte ich euch beide kurz unserer Zuhörerschaft vorstellen.
00:02:05: Du Katja hast einen Master für European Studies von der – wie könnte das anders sein?
00:02:11: Europa-Universität via Trina in Frankfurt an der Oder.
00:02:16: Nach dem Aufkommen von Brexit, AfD und Trump hast du mit anderen die proeuropäische Kampagne die European Moment gegründet und im Jahr twohundzehn damals zur Europawahl, die größte Europademonstration Deutschlands koordiniert.
00:02:32: Seit zweihundzwanzig arbeitest du als Bildungsreferentin für europapolitische Themen bei Planpolitik.
00:02:40: Du Peter hast wie ich gelesen habe Wald- und Ökosystemwissenschaften studiert viele Jahre beim WWF Deutschland, die Kommunikations- und Kampagnenarbeit begleitet bist mit Gründer und Geschäftsführer der Kampagnienagentur progressive Politik, the good forces.
00:02:56: Besonders spannend für unser Thema ist denke ich dass du über mehrere Jahre tiefe Einblicke in den Maschinenraum der EU erhalten hast.
00:03:05: In einer Zeit als Mitarbeiter im EU-Parlament hast du an Themen rund um den europäischen Green Deal und die Klimaschutzgesetzgebung der EU gearbeitet.
00:03:14: Du kannst daher aus erster Hand berichten wie politische Ideen in Brüssel umgesetzt werden oder eben auch nicht.
00:03:22: Bevor wir uns über eure Ideen für ein besseres Europa unterhalten würde, mich interessieren wie ihr den Status quo persönlich erlebt aber auch politisch bewertet.
00:03:34: Sind wir auf einem guten Weg um die vielfältigen Krisen und Herausforderungen unserer Zeit als zunehmend geeintes Europa zu meistern?
00:03:43: oder vielleicht etwas ketzerischer gefragt ist Europa überhaupt auf einem erkennbarer Weg?
00:03:50: Euer Stimmungs- und Meinungsbild dazu.
00:03:55: Katja, you go first!
00:03:59: Ja das ist gar keine leichte Frage denn als Optimistin würde ich ja immer sagen es geht irgendwie voran.
00:04:06: gerade sehen wir jetzt aber schon seit einigen Jahren dass Europa ziemlich auf der Stelle tritt und die sonstigen Konstanten dass wir irgendwie mehr uns weiter vertiefen dass wir Krisen bewältigen Ja, auch mehrere Mitglieder werden.
00:04:23: Das ist ziemlich stagniert.
00:04:25: Ich würde sagen seitdem es dieses ja nein oder no gab von der französischen negländischen Regierung damals zum Befassungsvertrag.
00:04:34: Seitdem würde ich behaupten is die EU in der Krise.
00:04:37: man spricht häufig von der Poli-Krise.
00:04:39: egal wohin man schaut an allen Fronten kriselt das sehr lange und schon.
00:04:43: Und das ist einerseits beängstigend frustrierend.
00:04:48: wir sind ja explizit jetzt seit gut zehn Jahren sehr, sehr engagiert.
00:04:51: Um genau dem was entgegenzusetzen und gerade habe ich schon den Eindruck ja lässt sich doch sehr häufig immer den Kopf schütteln auch wenn es hier unter Lichtblick gab Ja der European Green Deal ist ja so ein Beispiel Und gleichzeitig auch ne?
00:05:05: Wenn man sieht okay Viktor Orban wurde jetzt abgewählt.
00:05:08: das hat natürlich ein super schönes Beispiel zu sehen dass man sieht ok Es gibt Veränderungen es gibt vielleicht wieder ein Gelegenheitsfenster um nötigere Form auf den Weg zu bringen Und dann wiederum sieht man aber auch die Rückschütze, die versucht werden.
00:05:19: Auch gerade beim European Green Deal.
00:05:22: Das ist sehr ernüchternd.
00:05:24: Aber genau der Grundoptimismus glaube ich den haben wir immer noch, aber es wird zunehmend schwieriger
00:05:32: und schwierig ist ein gutes Wort.
00:05:35: Ich habe gerade Katja das richtig eingeordnet hat, da hab' ich grad nochmal beim Prologg gelesen also Prologbounds aus dem Buch.
00:05:42: Da gibt's einen Teil wo wir sagen Außerdem läuft uns bei diesem Europapuzzle die Zeit davon, weil Klimakrise Wirtschaft, Putin und Co.
00:05:51: uns im Nacken sitzen.
00:05:52: Das sind Druck immer weiter erhöht.
00:05:54: Die Stimme der Resignation haucht uns ein Du hast dich übernommen das wird nix mehr.
00:05:58: Also ein bisschen ist das Gefühl ja gerade wenn man sich anschaut dass beste europaer Zeiten würden glaube ich rechte recht extreme Parteien Fraktion wie auch immer sagen sie jubeln und das haben Sie heute auch just in diesen Tag, an dem wir das aufnehmen am siebzehnten Juni.
00:06:14: Zwar die sechsundzwanzig auch wieder getan, nachdem Sie dafür abgestimmt haben Kinder in Gefängnisse reinzustecken und dann mit dem Schlachtruf im EU-Pullarment sich hingestellt haben.
00:06:26: Send them back.
00:06:27: und man sich schon fragt wo sind wir eigentlich gelandet?
00:06:31: In den alten Jahren nicht mal.
00:06:33: wie Europäerin sind Friedens-Norwegpreisträgerinnen.
00:06:36: Wir vergessen das ganz gerne.
00:06:38: Und wir sind kurz davor, dass sie hinter sozusagen Anniversary, also Feierlichkeiten, Traurigkeiten wie auch immer zum EU-Referendum in Großbritannien zu haben.
00:06:50: Also dass sich das jetzt hier hat und in UK, also Großbritanien steht derjenige an der Spitze oder in den Umfragen der das EU Referendum damals mediziert hatte oder groß dafür geworben hat diese Gesellschaft in Großbritannien jetzt spaltet und diese Person ist kurz davor, wieder diese Macht zu übernehmen.
00:07:13: Das ist einfach gerade eine Situation wo man... Wir haben noch gar nicht über Klimakrise, Klimahitzung der fortwährende Krieg in der Ukraine oder generell Donald Trump gesprochen, wo man schon überlegt, wo stehen wir grade?
00:07:30: Wie ist die Situation in der Europäischen Union zu fassen?
00:07:33: Und wir versuchen natürlich Lichtblicke zu finden.
00:07:37: Siehe in Ungarn, wo nach ja über fünfzehn Jahren endlich mal jemand abgewählt wurde oder die Macht verloren hat der sich stark daran bereichert hat und diese... Die eigentlichen Regeln der Europäischen Union, die dafür da waren dass wir uns immer wieder demokratisch finden so ausgenutzt hat das wir sehr viel blockiert haben.
00:08:01: Dass diese Person nicht mehr da ist.
00:08:02: Das ist Unterlichtblick.
00:08:04: Es sind sehr im Verhältnis zu den anderen sehr kleiner Nichtblick, aber es ist eben ein Nichtblick und ich glaube das sind so Dinge die mir immer wieder Kraft geben.
00:08:12: Und bevor ich jetzt zu tief reingehe, es gibt auch andere Sachen wo ich denke es geht voran.
00:08:18: Es geht in einen sehr kleinen Schritten voran und leider in meinen Augen auch immer wieder erst dann wenn die Krise unausweichlich ist.
00:08:25: Das ehrlich sagt nervt mich dass wir wissen was da für Krisen kommt beziehungsweise in welcher Krise wir uns eigentlich befinden?
00:08:33: Wir haben auch ganz viele Antworten Aber wir hören oft seltsamerweise auf die größten Schreihäse dieser dieses Kontinent.
00:08:42: Lass uns davon beeinflussen und das nervt mich, aber... Wir sind ja jetzt nicht hier um uns zu sagen, dass es uns nervt, sondern Lösungen finden.
00:08:51: Ja also und Krise muss ja auch nicht immer was Schlechtes sein.
00:08:54: ich habe so eine Vorbereitung auf den Podcast von dem Franzosen Joe Moné.
00:08:59: Das ist also einer der Gründerväter der EU Und da gibt's doch niemanden an berühmtes Hezad, Herr Tham als so in den fünftiger Jahren als dieser Einigungsprozess losging und sozusagen vorausschauend schon gesagt Europa wird in Krisen geschmiedet.
00:09:16: Also ein Stück weit denke ich auch rückblickend hat er ja durchaus recht gehabt dass Krisenzeiten auch immer Entwicklungszeiten für die Europäische Union waren.
00:09:25: also ich denke man hat vielleicht nicht immer die richtigen und nicht konsequent genug aber man hat doch irgendwie versucht Rückschlüsse zu ziehen, sich zu verbessern.
00:09:33: Denk mal an die Finanzmarktkrisen.
00:09:35: Die Finanzmarktregulierung ist seitdem eine ganz bessere, viel bessere.
00:09:42: Dennoch ihr hattet den bekannten österreichischen Schriftsteller Robert Menasse dazu gewinnen können einen Vorwort für euer Buch zu schreiben Und in diesem Vorwort habe ich gelesen, er sagte irgendwie, dass die gegenwärtige Krise anders zu sein scheint.
00:10:00: Nämlich weil er eben auch die hatte das wollen angedeutet so keine Anzeichen sieht, dass man auch nur versucht irgendwie einen Schritt zu wagen durch innovative Politik diese Krisen meister sollen.
00:10:11: also eine gewisse Verzagtheit.
00:10:14: Das wäre das eine.
00:10:15: aber im Grunde ist es ja eigentlich noch viel dramatischer, ja nicht nur nicht handeln, sondern es gibt auch einen massiven Rollback in der EU.
00:10:23: Gerade in dem Bereich, der jetzt einmal die Zuhörerinnen und Zuhäuer unseres Podcasts besonders interessieren als im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich.
00:10:30: dort ist vorhin dieses Menschenrechts Thema was heute verhandelt wurde.
00:10:37: aber vor hin.
00:10:38: vor wenigen vor zwei Stunden oder so kam auch die Meldung dass das europäische Parlament die Deregulierung der neuen Gentechnik durchgewunken hat Und damit im Grunde genommen eine Kind technikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft, die bis lang die Europäische Union gekennzeichnet hat.
00:10:58: Was auch ein Stück weit ein Alleinstellungsmerkmal war, wenn nicht unmöglich gemacht oder so doch auf jeden Fall deutlich erschwert habt.
00:11:07: Mir war aufgefallen bei der Lektüre des Buches aber das liegt vielleicht daran dass ihr sozusagen lösungsorientiert dran gegangen seid, dass diese aktuellen Konfliktfelder Ich will nicht sagen, keine aber doch eher nur so im Hintergrund blieben.
00:11:22: Also ich habe in dem Sinne keine politischen Gegenstrategien oder Kampagnenideen gar entworfen sondern seid irgendwie anders an die Thematik rangegangen.
00:11:31: könnte das noch ein bisschen erläutern Katja zum Beispiel?
00:11:38: Ich muss noch ganz kurz etwas sagen zu Jean Monnet.
00:11:41: Das war ja eine ganz andere Zeit, da gab es halt nicht diese Vielzahl an Krisen parallel und das macht das glaube ich nochmal sehr herausfordernd auch allein durch.
00:11:48: in dieser globalisierte Welt in der wir leben wo alles miteinander verknüpft ist hat heute noch mal viel mehr Auswirkungen als früher so dass man auch alles natürlich vielmehr gleichzeitig hat.
00:11:57: und diese Gleichzeitigkeit der Krise macht's glaube ich auch nochmal umso schwieriger.
00:12:01: Und das gepaart damit, dass der politische Willen bei den Großteil der Regierung einfach nicht für ein mehr Europa gerade ist schon länger nicht.
00:12:09: Ist eigentlich Macron lange auf weiterer Flur alleine gewesen mit progressiven Schritten Richtung.
00:12:15: Ever closer Union.
00:12:16: wir wollen mehr Zusammenarbeit, mehr zusammenwachsen.
00:12:19: Deutschland hat eine große Lücke seit Jahren hinterlassen.
00:12:22: Deutschland blockiert ja auch sehr häufig also dieses deutsch-französische Tandem, was es mal gab und das Vergangenheit, was Europa ja auch so angetrieben hat.
00:12:29: Das gibt schon lange nicht mehr, was sehr bedrückend oder frustrierend ist.
00:12:34: Und klar, es gibt ein paar Lichtblicke, Peter als genannt, die auch das in Polen nicht mehr die PIS-Partei, die Mehrheit hat oder auch jetzt Petrus Hanschen Spanien der sehr, sehr progressive Politik macht anders als viele andere Länder aber das sind halt Leider zu wenig.
00:12:48: und dass ich mal diese große Gemeinschaft sage, ja wir wollen wirklich mehr.
00:12:52: Und auch eigentlicher verstanden haben müsste das es heutzutage nur noch so geht wenn wir uns zusammentun.
00:12:57: Das ist die Lehre der Geschichte schlechthin und das ist eine Geschichtsvergessenheit.
00:13:01: wo ich mir mal mich frage wie kann man bloß?
00:13:05: Zu deiner Frage jetzt aber wieso wird es gerade diese geopolitische Dimension im Buch unbedingt aufgegriffen haben?
00:13:13: Wir sind halt zurück gegangen zu überlegen okay was Wie kann Europa dann eher wieder ins Gestalten kommen als in das Verwalten, wie man es ja oft einfach als Bürgerin heutzutage erlebt?
00:13:22: und wir haben überlegt.
00:13:23: Wie können wir von diesem, was ich gerade auch beschrieben habe, diesen Ich-Europa wo jedes Land möglichst versucht ist, das Beste für sich rauszuholen?
00:13:30: Das nationale Interesse nach ganz oben stellt.
00:13:32: Wie kommen wir doch wieder weg!
00:13:34: Und wir haben gesagt, okay es ist halt für ein Viereuropa wo wir wieder diesen Zusammenhalt leben erfahren und daran hangeln sie ja unsere Ideen.
00:13:41: Wo wir eigentlich versuchen alle diese Vorteile die die EU hier unter auch mit sich bringt wieder allen Menschen zu ermöglichen dann bisher ist das ja oft ein Privileg für einige wenige und dadurch sind wir jetzt gar nicht sozusagen auf den Außenblick, von außen auf Europa geschauend.
00:13:55: Mit Blick auf Trump und
00:13:56: Co.,
00:13:56: das hängt da alles natürlich mit zusammen.
00:13:58: aber wir haben schon versucht, sag ich mal uns Bürgerinnen in den Mittelpunkt zu stellen und zu überlegen wie kann dann eigentlich das Leben für alle in Europa besser werden?
00:14:05: Und wie kommen wir auch wieder viel mehr zusammen?
00:14:07: denn das ist das was die meisten Menschen sich ja doch immer noch glücklicherweise wünschen.
00:14:11: oder was würdest du sagen Peter?
00:14:16: Genau das!
00:14:17: Ich glaube also ich will jetzt nichts ankündigen oder falsch ankündigen aber ich hab grad's überlegt Katja vielleicht jetzt zu uns hin und schreiben das, was gerade Manuel schon beschrieben hat.
00:14:27: Das ist ja gar kein Kampagnen.
00:14:28: hier ist die Kampagne für für das für das beste europa der Zeiten oder hier ist Die Erklärung für dass wir an Krisen gerade erleben und wie wir daraus kommen Buch sondern es ist einfach ein buch.
00:14:41: Was ist das Einfaches?
00:14:42: Es ist ein Buch wo wir sagen die Ideen stehen im vordergrund.
00:14:46: Vielleicht sollten wir uns im nächsten Projekt daran setzen damit das Ganze komplementiert wird und wir einen.
00:14:52: Dann nochmal eine Tiefe, von mir ist auch sehr politikwissenschaftliche Debatte führen.
00:14:56: Aber ich glaube darum ging es eben nicht oder nicht, ich glaube sondern es ging wirklich nicht darum zu sagen wir debattieren ob wir ne Verfassung brauchen oder Wir debattierend darüber dass die Kommission sich nicht hinter den Populisten verstecken sollt so ein sehr stark auftreten sollte gerade wenn das zum Beispiel darum geht dass wir wie du gerade eingangs sagtest die Agraregeln nicht auf ... lösen, sondern sie eben an der Leinstärungsmerik mal auf dieser Welt halt halten.
00:15:22: Wie wir das beispielsweise auch bei digitalen Themen ebenfalls tun sollten und so weiter und so fort.
00:15:27: Also das ist eine andere Rangensweise.
00:15:29: Eben weil wir Menschen erreichen wollen die Europa im Alltag natürlich jeden Tag spüren... Auch wenn Sie es erstmal gar nicht wahrnehmen aber es ist ja da.
00:15:38: Aber im Grunde sagen lass uns bitte darüber denken was kann denn unsere Idee sein statt zu sagen Wir wollen Die nicht, wir wollen das nicht.
00:15:47: Und sowieso brüste es ganz weit weg.
00:15:51: Gefühle wecken?
00:15:52: Vielleicht könnte man so sagen... Es geht mal darum, ein Gefühl zu wecken und auch den Eindruck zu geben und dann darüber wirklich etwas aufbauen und zu sagen ich kann mich auch zu Wort melden und ich habe eine Idee.
00:16:06: Wobei der jetzt schon mehrfach gefallene Begriff der Idee ja ein bisschen irreleidend ist weil dann stellt man sich vor ihr habt da statt zusammengesetzt bei einer Tasse Cappuccino und hat mal ein bisschen Brainstorming gemacht, was wäre denn?
00:16:18: und so weiter.
00:16:19: Und das Interessante und charmante an dem Buch finde ich ja, dass sie im Grunde genommen gar nicht so idealistisch sage ich jetzt mal in die Sache herangegangen sind sondern eher realistisch nämlich indem ihr geschaut habt wo in Europa gelingen interessante Dinge die für die Bürgerinnen und Bürger auch wirklich im Alltag spürbar sind als eine Verbesserung.
00:16:41: Ich denke das zeichnet euer Buch heraus dass im Grunde genommen nichts davon irgendwie utopisch in diesem Sinne ist, dass es irgendwann irgendwo mal stattfinden könnte.
00:16:53: Sondern es ist bereits Realität aber eben nicht überall und nicht für jeden unter bestimmten Einschränkungen vielleicht, aber es ist schonmal ein Stück weit realisiert worden so das man auch auf Erfahrungen da schon zurückgreifen kann.
00:17:07: Und noch eine Ergänzung.
00:17:08: Ich glaube, was wir auch versucht haben ist so ein Buch zu schreiben, das ein bisschen Hoffnung und auch mal wieder eine positive Vision gibt.
00:17:14: Denn wir sind oft in diesem System, wo wir uns tatsächlich drin bewegen und nehmen das immer an als gegeben und dass es so sein muss.
00:17:21: Aber vergessen glaub ich sehr häufig, dass es nicht so bleiben muss.
00:17:23: Systeme sind ja Menschen gemacht und damit auch veränderbar.
00:17:26: Das ist etwas, was man sich oft im Alltag gar nicht mehr oder auch bei Erwachsenen beobachtet.
00:17:31: Da fällt es sehr schwer, weil man das so als gegeben nimmt.
00:17:34: Aber wenn wir uns mal vorstellen – den Vergleich haben wir auch im Buch gemacht – ja, nach forty-fünfzig konnte sich ja auch zu dem damaligen Zeitpunkt niemand vorstellen, dass man auf einem europäischen Kontinent in Frieden lebt oder überhaupt in den Mitgliedsstaaten, dass das eine Option ist und dass dort schon Franka sich nicht mehr bekriegen würden war damals unmöglich und denkbar.
00:17:50: Und jetzt zu sehen okay, das ist ja heutzutage möglich, wenn man nämlich zusammenarbeitet oder entsprechend bereit ist, Systeme zu verändern und da haben wir eigentlich angesetzt, zu sagen Wie können wir denn tatsächlich da hinkommen, mal wieder eine positive Vision zu haben und das auch so.
00:18:05: das Feedback, was wir bekommen?
00:18:06: Was viele ganz erfrischend finden.
00:18:08: Das ist halt nicht nur die unfassbar ertrückende, ohnmächtlich machende Lage beschreibt.
00:18:13: Die haben wir auch in einem Kapitel kurz einmal skizziert.
00:18:15: Es darf nicht fehlen aber einfach mal zu sagen okay, was klappt denn bisher und wie wäre es wenn wir das mal jetzt für uns alle denken?
00:18:22: Okay dann gehen wir da mal rein.
00:18:23: ich denke unsere Zuhörer sind ja schon hinreichend neugierig geworden, was das denn für Ideen Vorab vielleicht noch, Ihr beantwortet natürlich da keinerlei Vollständigkeit.
00:18:34: Aber es sind de facto acht Ideen die ihr in eurem Buch so ein Stück weit entfaltet und es gibt eine gewisse Systematik auch.
00:18:43: Also ihr ordnet diese Ideen fünf Rechtsansprüchen zu?
00:18:51: Welche wären das diese fünf?
00:18:55: Das ist einmal, ich glaube jetzt fängt an mit dem Recht auf Mobilität.
00:18:59: Genau wenn man überlegt wie machen wir das Leben für uns alle besser?
00:19:03: Wir geben uns das Recht auf Mobilität.
00:19:05: Wir gehen uns das recht auf Natur, wir geben uns es recht auf Vereinfachung, des Recht auf Auszeit und das Recht auch Beteiligung.
00:19:10: Das stinkt erst mal total schön!
00:19:12: Sich Rechte zu geben ist wunderbar aber was heißt das denn?
00:19:15: Und diese Rechte füllen wir entsprechend mit Ideen die es wie ja gerade schon gesagt wurde es in vielen Mitgliedstaaten auch schon teilweise so gelebt werden von den Bürgerinnen, nur leider hat noch nicht für uns alle.
00:19:26: Und wenn wir mal eine rausgreifen – ich weiß nicht, Peter hast du einen, die wir mit der Wir einsteigen sollen?
00:19:30: Vielleicht das Recht auf Mobilität und der Titel Alle Einsteigen.
00:19:34: Ich finde, die trifft es ganz gut.
00:19:35: Das ist ja auch eine unserer liebsten Ideen.
00:19:38: Ja inwiefern ist denn dieses Recht auf mobilität überhaupt eingeschränkt?
00:19:41: In der EU und welche Ideen eben könnten... Mit welchen Ideen könnte es besser verwirklicht werden?
00:19:48: Also natürlich ist nichts eingeschrieben im Sinne Du, Katja, wir könnten jetzt gleich zum Bahnhof fahren, wo auch immer wir gerade sitzen und einsteigen.
00:19:58: Und los gehts oder ins Auto.
00:20:00: So gesehen ist es nicht eingeschränkt.
00:20:01: Wobei das muss man auch dazu sagen Deutschland hat gerade Grenzkontrollen die leider rechtswidrig sind und der Innenminister ignoriert ist.
00:20:11: also insofern wird es immer weiter eingeschrankt.
00:20:14: Also es ist schon eine Entwicklung die man jetzt gerade sehen kann dass Das Schengenabkommen selber ist europäische Schengenschrittweise abgebaut, dezimiert wird mehr oder weniger.
00:20:25: Aber es gibt andere Einschränkungen die wir nicht ignorieren dürfen und zwar allen voran die soziale Einschrankung.
00:20:34: Also Europa brüstet sich immer damit dass wir in Vielfalt geeinzt sind und das stimmt ja auch.
00:20:40: so gesehen.
00:20:41: also siebenzwanzig EU mit Gizena und dann noch die Drittstaaten drum herum und unglaublich viele unterschiedliche Sprachen, Akzente, Dialekte.
00:20:53: Aber eben auch kulturell und kulinarische Angebote usw.
00:20:56: Alles ist da, alles ist irgendwo lebt vor sich hin.
00:20:59: aber die Frage natürlich wie erleben das die Menschen selber?
00:21:02: Und da gibt es natürlich eklatante Unterschiede.
00:21:04: diejenigen die das Glück hatten Erasmus machen zu dürfen konnten im EU Ausland einen Stadt, einen Land entdecken.
00:21:13: Menschen dort kennenlernen die Sprache vielleicht auch lernen oder konnten eben auch sogar eine Familie gründen je nachdem was sie hatten.
00:21:20: das heißt es war für menschen möglich ist für Menschen möglich aber bewegt nicht für ein großteil der Menschen in der europäischen Union oder den Europäern.
00:21:31: und die banale Idee Dahinter, das Recht auf Mobilität ist halt nicht daher, dass wir sagen, wir fahren gerne Zug und gucken gerne raus.
00:21:39: Sonst tun wir auch gerne und trinken dabei auch gerne ein Cappuccino.
00:21:42: Sondern die Idee dahinter ist wenn nachweislich der Fall ist, dass Menschen, wenn sie sich sehen miteinander reden verbunden sind eben, die sich kennenlernen, das Einigungsprojekt der Europäischen Union.
00:21:57: Das heißt, der Frieden dadurch gewahrt wird, nur auf den sozialen Netzwerken passiv aggressiv irgendwie niederbrüllen, sondern oder eben hin und her schreiben.
00:22:08: Sondern wirklich sehen was denkt denn die andere Person?
00:22:12: Was denkt sie auch über Europa?
00:22:14: wie ist in die Sprache zu verstehen?
00:22:15: woher kommt sie überhaupt?
00:22:17: welche Ängste haben Sie vielleicht auch mit Blick auf ihre Geschichte die Europa ja mehr als eindrücklich geprägt hat?
00:22:24: und da es das Recht auf Mobilität das heißt alle einsteigen im Sinne von, ob wir jetzt sagen eine Bahnkarte hundert, wenn das abgeleitet ist der deutschen Bahnkart für Europa eben.
00:22:35: Da ist es der Kernaspekt des Europäischen Union in der Lage die menschlichen Lage versetzt sich zu treffen den Raum zu geben für Mobilität weil das ist am Ende der drehen Angelpunkt wie wir zueinander finden ganz banal physische Räume überwinden aber eben auch miteinander etwas gestalten können, weil wir eben ins Gespräch kommen und die Mobilität ist das A und O dabei.
00:23:00: Aber also jetzt indem sie nicht eine Bank hat tun hat, dass jetzt jeder da achtausend Euro was zahlen müsste sondern eher ein kostenfreier öffentlicher Nah-und Fernverkehr für alle Bürgerinnen und Bürger in Europa?
00:23:11: Ist das die Idee dieser Europakart?
00:23:14: Ganz einfach gesagt ja.
00:23:15: und auch wenn jetzt einige sagen oder lachen, wieso das bezahlen?
00:23:19: Wir haben uns gerade in Deutschland ein Tankrabatt für einige Monate gegönnt also der uns mehrere Milliarden gekostet hat.
00:23:25: Und fast Juiced in diesem Moment aber vor ein paar Tagen einträcht sich die dänische Regierung darauf allen Menschen bis Zweiundzwanzig kostenlosen Bahnverkehr zu ermöglichen.
00:23:37: Es geht und es gibt auch in Luxemburg, ja Luxembourg ist nicht so groß wie Deutschland verstehe ich das alles irgendwo denkbar aber ein Land einig sich darauf zu sagen dass bestimmte Sachen möglich sind um Menschen mobil zu halten um sich treffen zu können um auch Menschen die nicht der Lage sind sich eine seven tausend achttausend Euro teure Bahncard zu leisten eben von an nach b fahren zu können.
00:24:02: Es geht uns auch nicht einfach nur darum zu sagen, wir führen es eine Kostendebatte.
00:24:05: Also die müssen man natürlich in dem zugeführen wenn wir dann irgendwann darüber mal konsequent reden wollen.
00:24:11: aber dass wir von der Idee her sagen ich wäre theoretischer Erlage Ich wohne jetzt selber in Berlin und ich wäre in der Lage in den Zug einzusteigen nach Warschau und muss nicht erst einmal hundertfünfzig Euro hin blättern weil so Tor S ist meistens sehr spontan sondern kann sagen du ich will mir das angucken ich war noch nie in Warschau muss ich wirklich gestehen ... shame on me.
00:24:33: Aber da würde ich gerne mal hin, weil die Stadt verstehen will... ...die Menschen verstehen will und eben auch die Ängste und so weiter.
00:24:38: Und das ist am Ende aus unserer Sicht einer der größten Friedensprojekte,... ...weil die Menschen sich begegnem können anstatt wie gesagt übereinander zu reden,... ...sondern miteinander zu reden.
00:24:47: Und Mobilität ist das A und O.
00:24:49: Wir hatten ja vor ein paar Wochen schon gemeinsam einen Vortrag auch zur Thematik.
00:24:53: Ich erinnere mich dass du da ganz schönes Beispiel gebracht hast.
00:24:57: also einmal wie erschreckend Wie soll ich sagen, gering die Mobilität teilweise oder dass das unterwegs sein in Europa umgesetzt wird.
00:25:10: Also ich glaube, vierzig Prozent aller Europäerinnen und Europäern war noch nie in einem anderen europäischen Land.
00:25:17: Das fand sich gut.
00:25:18: Da gibt es wohl ein Gefälle zwischen dem Norden und im Süden aber egal, das ist immer ein sehr hoher Prozentsatz.
00:25:24: Aber ich erinnere mich von Schülern oder jungen Leuten Aus Ostdeutschland, glaube ich waren Sie.
00:25:34: Mit denen du mal von Erfahrung berichtest.
00:25:37: mit so einem freien Ticket kannst du vielleicht darüber berichten weil das fand ich sehr spannend.
00:25:42: Unbedingt!
00:25:43: Das war das Beispiel... Ich glaube viele erinnern sich an diesen Sommer im Jahr zwanzig zweiundzwanzig.
00:25:47: Das war der Sommer wo wir drei Monate lang das neue Euro-Tier getan haben Und das haben sehr viele genutzt.
00:25:52: Ich glaube, zweiundfünfzehn Millionen Menschen haben es in der Zeit genutst und dadurch Deutschland und
00:25:57: Co.,
00:25:57: also mal vielleicht auch die eine oder andere Region besucht, die man sonst nicht besucht.
00:26:02: Dann gab's aber Menschen, die bis dato gar nicht die Gelegenheit hatten so was zu nutzen.
00:26:06: Meine Cousine ist Sozialarbeiterin Rostock-Lichtenhagen und hat mir erzählt, dass ihre Jugendlichen zum ersten Mal teilweise damit von Rostocks nach Hamburg fahren konnten – nach Strahlsohn, nach Berlin, nach Wismar ... Parten, die sonst vorher einfach gar nicht möglich gewesen wären.
00:26:21: Weil sie sich nicht leisten können und das wird auch vergessen dass ja auch Mobilität eine soziale Dimension hat, die oft vergessen wird.
00:26:29: Die Menschen, die gut verdienen für dieses okay auch mal zu Notensteuers ICE-Ticket zu kaufen.
00:26:35: aber wir sehen ganz häufig gar nicht wer ausgeschlossen ist am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und das fand ich ganz wichtig nochmal diesen Blick zu haben für Menschen, überall daran teilhaben können.
00:26:46: Und deswegen sagen wir auch, na gut Mobilität sollte ein Gemeingut sein vor allem ja auch mehr Blick darauf dass wir weg müssen vom Individualverkehr und hin müssen zu diesem Verkehr wo wir gemeinsam reisen.
00:26:56: und natürlich jetzt kommt das Argument es dauert doch voll lange Zeit.
00:27:00: wenn ich jetzt mit dem... Ich führte ja so gerne mit dem Zug in den Urlaub fahren.
00:27:04: gutes Beispiel mein bester Freund ist Spanier der Wunder Alikante und er fliegt natürlich in der Regel weil er sonst zwei Tage im Zug sitzen würde.
00:27:12: Deswegen sagen wir, okay, wir gehen noch einen Schritt weiter zu dieser Idee der Europakart.
00:27:16: Gibt es noch sieben Tage europäischen Reiseurlaub?
00:27:19: Das heißt wenn ich nachhaltig reise mit dem Zug bekomme ich zusätzlich einfach nochmal eins zwei drei bis sieben tage frei um das auch zu machen.
00:27:26: und ich behaupte dass dann wenn wir natürlich entsprechende Investitionen in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz was ja derzeit auch gemacht wird ist ja eine Priorität da wirklich Geld reinstecken das zu realisieren, dann wird es immer mehr anklingt und immer mehr Menschen werden einfach partizipieren.
00:27:42: Und da nochmal was du gerade meinst Manuel ja?
00:27:44: Länder, Italien, Spanien, Polen – da hat mehr als die Hälfte den Landesgrenzen noch nie verlassen!
00:27:50: Das ist doch so schade denn ganz viele Menschen haben dieses Versprechen von Europa Mobilität und Schengen und ich kann grenzenfrei reisen noch gar nicht für sich erleben können.
00:27:58: Und ich glaube, das hat Peter ja auch gerade schon stark gemacht dieses einfach sich begegnen Mal wohin fahren.
00:28:03: auch Ich bin gestern gerade aus Prag zurückgefahren mit dem Nachzug fünf Stunden hat es gedauert nach Berlin Wunderbar!
00:28:09: Ich habe mich direkt mit Leuten unterhalten im Abteil und dann sind wir durch Tschechien gefahren und zack waren wir auf einmal in Sachsen und man hat es nicht mal gesehen der Ländergrenzen sind hier auch gar nicht so sichtbar und dass ist zum Beispiel auch so eine Erfahrung wo ich mir denke Ja aber doch toll wenn es einfach jede und jeder machen könnte und nicht nur einige wenige.
00:28:26: So, mal zu diesem Vorstatter dieses europäischen Reiseurlaubs.
00:28:30: Also das heißt wenn ich jetzt richtig verstanden habe als Arbeitnehmer oder so habe ich meine, sagen wir mal zwanzig oder dreißig Urlaubstage und wenn ich nachweisen kann dass ich meinen Urlaub oder die Hin- und Herfahrt nachhaltige also mit der Bahn oder mit dem Bus oder im Schiff statt dem Flugzeug bewältigt habe dann bekomme ich ein paar Bonustage.
00:28:53: Genau
00:28:54: Ist dann die Frage, wird das staatlich subventioniert?
00:28:57: Oder gibt es solche Modelle wo man schon in so eine Richtung geht.
00:29:00: Weil das muss ja auch dann in Abstimmung mit den Betrieben sein weil das sind ja dann je nachdem wenn sieben Tage sind.
00:29:06: so ist glaube ich euer Vorschlag.
00:29:08: für die Betriebe sind das ja auch große Ausfälle.
00:29:12: Das sind auf jeden Fall aus Fälle die aber sicherlich dazu führen dass die entsprechenden Mitarbeiter entspannter zurückkommen aus dem Urlaub oder ansparte hinfahren.
00:29:20: Es gibt natürlich Beispiele, wo das teilweise schon gemacht wird.
00:29:23: In UK wird es zum Beispiel als incentive Programm genutzt, wo man sagt okay wenn ihr jetzt wirklich nachhaltig reißt und das dann entsprechend nachweist weil ihr denn das Ticket gekauft habt später in der unserer Zukunft im Westeuropa aller Zeiten braucht's ja nicht mehr.
00:29:35: alle können natürlich mit Europa Kartern fahren genau.
00:29:38: Und da kriegt man entsprechend diese sieben bis zu sieben Tage dazu.
00:29:41: Das ist die Idee.
00:29:42: Und klar, dass ist eine Frage der Prioritätensatzung und der Entscheidung.
00:29:45: aber das ist halt immer bei allen Ideen, die man so hat was ist uns wert?
00:29:51: dass wir nachher treisen oder auch nicht pitter.
00:29:53: Ja, wir kommen gleich noch mal höchstwahrscheinlich zu sehr zum recht auf Auszeit.
00:29:57: Also ich bin ja echt das Abklappern aber generell bei den Ideen die Sachen die uns geben jetzt von mir ist der Recht auf auszeit.
00:30:07: Ich will nix vorwegnehmen Aber Die Frage des was bedeutet das für Arbeitgeberin?
00:30:13: Ich kann es aus eigener Erfahrung sprechen wie ein selber Arbeitgebe mich das immer so kontextualisieren kann.
00:30:19: Das ist das, was Katja meinte.
00:30:20: wenn die Menschen erholter wiederkommen, wenn sie Raum haben Dinge zu erleben neue Eindrücke gewinnen ob es jetzt in einer längeren Auszeit ist weil Sie dort etwas tun was Sie hier wo Sie gerade physisch vor Ort sind nicht gerade machen können ob Sie sich weiterbilden oder von mir ist auch ein Urlaub oder eben eine Reiseurlaub nehmen dadurch nachhaltiger Reisen verstehen was bedeutet vielleicht einen Nachzug zu nehmen weil man das noch nie im Leben gemacht hat andere Gespräche geführt hat, damit Menschen weil man im selben Abteil sitzt liegt wie auch immer.
00:30:53: Ganz ehrlich als Arbeitgeber habe ich da gar keinen Stress.
00:30:57: natürlich ist das eine Herausforderung wie immer wenn jemand fehlt und es ist bei Krankheitsfällen genauso.
00:31:02: Ehrlich gesagt stresst mich mehr dass Menschen wenn sie auf krank sind muss ich halt hinterfragen warum ist der Fall?
00:31:07: Warum sind die gestresst, warum sind die Burnout gefehlt oder so?
00:31:10: das sind viel größere Faktoren als Arbeit Geber als Frage ob jemand ... ein, zwei Tage länger oder von mir ist drei, vier Tage länger einen Urlaub nimmt.
00:31:21: Und dieser Fokus auf.
00:31:24: ist das gerade alles wirtschaftlich?
00:31:25: Ist das alles gerade noch tragbar?
00:31:27: Der führt dazu dass wir gar nicht mehr sehen was es eigentlich für den Menschen tragbar und wir bewegen uns... Wir haben ja zu Beginn dieses Gesprächs auch darüber gesprochen wie viele Rollbacks wir haben.
00:31:38: Wir sprechen oft in letzter Zeit nicht nur hierzulande aber grade auch durch die aktuelle Regierung davon, dass wir jahrzehntelange auch leider auch blutig erkämpfte Rechte wie Arbeitszeiten und so weiter alle rückgängig machen wollen, deregulieren wollen.
00:31:55: Das ist für mich einer der größten Unverständlichkeiten, die.
00:31:59: ich verstehe es wirklich nicht weil als Arbeitgeber habe ich nichts davon mit Druck die Leute in irgendwas rein zu pressen sondern profitiere ganz salopp gesagt sehr davon das Menschen ausgeglichen sind.
00:32:11: wenn sie's nix sind kann hilft das keinem mir, genauso wenig wie den Projekt und sonst irgendwo.
00:32:17: Das heißt die Debatte ob das jetzt wirtschaftlich ist oder nicht?
00:32:20: Ich glaube es müsste man im anderen Podcast nochmal mit tiefer besprechen.
00:32:25: aber aus dem Gefühl heraus und aus meinem Alltag heraus, aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen im Gegenteil gebt den Leuten den Raum und es wird einen unglaublichen Profit in der sich geben dass die Menschen einfach sich selber besser kennenlernen und dadurch die Vielfalt die sie haben mit ins Team tragen.
00:32:45: Ein wesentliches Moment der Ausgeglichenheit oder was die Leute auch aufsuchen, ist ja die Natur.
00:32:51: Also das sich in der Natur bewegen Zugang zu Natur zu haben.
00:32:57: Da kommen wir jetzt... Wir haben viel über Mobilität gesprochen.
00:32:59: Kommen wir im Grunde genommen auf dieses zweite Recht, was hier in unserem Buch behandelt.
00:33:03: Das Recht auf Natur, was aber eben auch viel mit Mobilität zu tun hat denn es ist oft verknüpft mit Reisen.
00:33:10: Also der Ausflug in die Natur, das Erlebnis von Natur sind ja oft Ziele von Mobilität.
00:33:17: Aber ich denke, dass Recht auf Natur und Naturerfahrung sollte auch im Alltag jeden Tag gelten und eben nicht nur am Wochenende oder im Urlaub.
00:33:27: Welche beiden Ideen habt ihr sozusagen für die Verwirklichung oder für die bessere Verwirglichung dieses Rechtsaufnatur entwickelt?
00:33:37: Oder seht ihr
00:33:41: Ich habe das große Privileg gehabt, mit ein Jahr lang in Schweden leben zu dürfen als Außerschüllerin und hab dort mitten irgendwo im Wald mit meiner Gassamine gelebt.
00:33:49: Und ich habe zum ersten Mal gemerkt was es bedeutet einfach so naturverbunden zu sein.
00:33:53: Ich komme aus.
00:33:54: Rostock ist eine Stadt.
00:33:55: da habe ich das damals mit sechzehn alles nicht ganz so wertgestellt wie ich das heute tue.
00:33:59: Ich habe dann gemerkt wie es eigentlich im Eingang mit der Natur zu leben und wir glauben dass es total essentiell ist dieses ja diese einerseits dieses Recht zu bekommen, so sagen ich kann in der Natur sein.
00:34:12: Die jetzt auch nicht per sie privatisiert ist sondern das ist ja heutzutage ein Trend, egal wo man ist häufig ist es ein Seelgrundstück dann kann man da gar nicht ans Wasser direkt ran.
00:34:21: oder dass es begrenzt.
00:34:22: und wir sagen nie es wäre doch total schön wenn der Großteil der Menschen wieder viel mehr Zugang zur Natur hat und gleichzeitig auch mitbekommt was es heißt einfach Rücksicht auszuüben denn es ist das eine dort zu sein und auch zu wissen ja es ist schützenswert und dann zu sagen, okay ich möchte das auch bewahren.
00:34:41: Denn wie gelingt der Naturschutz in dem die Menschen überhaupt wissen von Kindesbein an im Idealfall?
00:34:46: Das ist ein ganz besonderer wichtiger Ort es, den man natürlich einerseits für Freizeit- und Kohlenutze kann aber auch einfach immer ein bisschen runterzukommen und das sogenannte Waldbaden.
00:34:54: Es kennen bestimmt viele dieses Gefühl was sich einfach auch breit macht wenn man im Wald oder in der Natur unterwegs ist dass natürlich in heutigen Zeit Unfassbar wichtig ist, wo wir gefühlt alle in einem sehr hektischen, stressigen Alltag sind.
00:35:06: Und wir sagen okay das was es in Schweden gibt aber auch in Norwegen, in Finnland und der Schweiz auch in Schottland das sogenannte allemandsrett also übersetzt dass jeder Mensch recht zu sagen ok alle haben den Zugang zur Natur.
00:35:17: Der beste wegen unserer Natur hier zu bewahren ist eine Vorstellung davon so haben wie Natur in ihren Grundzügen Ja, funktioniert und man versteht es aber nur wenn man's öfter ja auch erlebt.
00:35:27: Und ihr begegnet und dann lernt man sie kennen und lieben und dann wiederum möchte man sie bewahren.
00:35:31: Ich glaube das ist was wir viel zu sehr in der Vergangenheit jetzt nicht mehr gewärtschert haben.
00:35:36: Natur wird immer weiter verdrängt und diesen Mehrwert den wir behaben können, den wollen wir stärken und vor allem indem wir es für alle möglich machen.
00:35:43: Deswegen warum nicht das was in Schweden, Finnland und Großen funktioniert?
00:35:46: Für alle in Europa ermöglichen also ein europäisches Allemanzrett!
00:35:53: Der Hinterstück auch an der Grundgedanke, wenn wir damit aufwachsen wie verantwortungsvoll wir damit umgehen oder eigentlich umgehen müssen.
00:36:02: Damit wir davon insofern profitieren.
00:36:05: Wie profitieren wir eigentlich davon?
00:36:06: Dass wir Waldbaden gehen dürfen und dass wir in den Park sitzen können dort Bäume sind die gesund sind oder wo auch immer wir uns dann aufhalten in der Natur sauberes Wasser usw.. Dass wir das verstehen und dass es keine Sache von einem Gesetz kommt.
00:36:22: Und dann ist das so, sondern es eine Grundsatzfrage wie wir damit aufwachsen und wie viel Verantwortung wir uns gegenseitig geben.
00:36:31: Wir reden ja ganz gerne über Freiheit und Freiheit verpflichtet.
00:36:36: Wenn wir aber, kennt ihr das aus Deutschland ja ganz gut, wir lösen alles sehr gut mit Schildern.
00:36:41: wenn da jetzt kein Schild steht Winterdienst ist nicht Dann haben wir direkt schon ein Problem, weil wir denken ja, wer macht das denn dann?
00:36:48: Und wenn wir damit groß werden zu sagen Wir haben dieses europäische Alimentsrät und man geht oder jeder Mensch recht.
00:36:56: Und wir gehen insofern verantwortlich voll damit um wird es natürlich immer irgendwo schwarz scharf geben aber darum geht gar nicht.
00:37:02: im Kern gehts darum Zu verstehen dass Natur Nicht etwas ist was ich nur konsumieren kann sondern Was man nachhaltig verstehen muss indem man sich damit auseinandersetzt und dann auch Insofern stark davon profitieren kann, weil es eben einem deutlich mehr zurückgeht als man denken kann.
00:37:19: Und diese Gedanke der in einigen Ländern oder jetzt in dem Fall in Schweden ja schon real ist und seit Jahrzehnten bzw.
00:37:28: Jahrhunderten der Fall ist den wollen wir europäisch denken.
00:37:33: Und wenn noch eine Mini ergänzt und gerade mit Blick auf ne?
00:37:36: Wenn man uns die Zahlen anschaut Europa ist er sich am schnellsten erwärmende Kontinent müssen also Sorgen dafür sorgen dass wir nicht von Hitze auf Hitze gehen, sondern einfach wieder zurückkommt zu Städten und auch Grünflächen wo wir merken.
00:37:49: Jeder kennt das ja wenn man mal in der Sonne ist oder durch den Wald fährt.
00:37:52: es ist ein Unterschied von mehreren Grad.
00:37:55: warum schaffen wir nicht weiter für uns alle grüne Inseln?
00:37:58: aber dafür müssen wir halt auch genau das erleben können sonst funktioniert Zeit auf Dauer nicht.
00:38:02: Genau das ist sozusagen der zweite Vorschlag in diesem Recht auf Naturteil.
00:38:08: eine die nennt das einen fünfzehn Minuten Oase dass also jeder der in der Stadt lebt, das Anrecht hat innerhalb von fünfzehn Minuten irgendwie eine funktionierende und auch hinreichend beschattende Grünfläche.
00:38:22: Also nicht irgendwie nur so ein Rasen zu erreichen ist.
00:38:25: da gibt es ja auch andere Formeln da in der Städteplanung.
00:38:28: dieses drei dreißig Dreihundert also jeder Mensch soll von seinem Zuhause drei Bäume sehen können soll eine Baumkohlenbedecke von dreißig Prozent haben und dreihundert Meter sollte nächste Grünfläche entfernt sein usw.
00:38:44: Ich würde gerne nochmal ein Schritt weitergehen, auch einen Recht das irgendwie mit Mobilität zu tun hat aber auch mit sozialer Mobilität zutun hat dieses Recht auf Auszeit wie er es nennt.
00:39:02: was hat man sich da hinter oder wie könnte das besser realisiert werden?
00:39:07: in der Zeit in Europa.
00:39:09: Kann er ja willst du wieder?
00:39:11: Das ist mein absolutes Lieblingsrecht, ich hab das.
00:39:16: häufig kann ich Formate moderieren zum Thema Robo und dann frage ich immer wer war da mal länger als zwei Monate im Ausland?
00:39:21: und dann gehen die Hände hoch was natürlich nicht überraschend ist denn Menschen die selber am Ausland waren der Regel sehr pro europäisch eingestellt also auch häufiger auf diesen Veranstaltungen anzufinden Und die forschen sich das aber auch nach.
00:39:33: Menschen, die im Ausland gelebt haben werden offener, empathischer inklusiver.
00:39:38: Unabhängig davon ob sie vorneugierig waren.
00:39:41: und allein diese Vielfalt zu erleben ist natürlich persönlichkeitsverändernd und fördert auch einfach ein Verstättenis von ja pro europäischen Einstellung und Zusammenhalt.
00:39:50: und wir denken uns so okay es gibt ja Erasmus dass Auch eines der Friedensprojekte der EU, das ist ein Projekt was ja sehr vielen Studierenden in der Vergangenheit jetzt auch auszubilden.
00:40:01: Die Glinger gibt es im Ausland zu sein und für eine gewisse Zeit eine andere Kultur einzutauchen.
00:40:06: großartig.
00:40:07: aber da sind wir wieder bei dem Punkt Vier von zehn Personen noch nie außerhalb ihres Landes waren und es auch bis hodato einfach nicht so viele erlebt haben.
00:40:15: Sechzehn Millionen, das ist natürlich seit siebenundachtzig jetzt einerseits eine große Zahl aber im Vergleich zu dass wir vierhundertfünfzehn Million in der EU sind eine kleine Zahl.
00:40:23: und wir sagen Das hängt ja oft ein bisschen vom Geldbeutel ab.
00:40:28: oder wenn ich bereit war nass hinzugehen kann Ich mir das leisten in meinem jetzigen Leben.
00:40:32: Und wir sagen okay wie wär's denn?
00:40:34: Wenn wir das angelehnt an das österreichische Bildungs Karens Modell.
00:40:40: Großdenken und zwar so, dass es eigentlich ja Rasmus für alle ist nicht nur für junge Menschen die jetzt in der Ausbildung oder im Studium sind sondern wirklich für jede und jeden.
00:40:48: einmal im Leben bekommt man das Recht auf ein europäisches Jahr.
00:40:53: Wie funktioniert das genau?
00:40:55: Das kann man sich noch überlegen.
00:40:56: okay ich habe vielleicht mach ich das nach der Schule, ich mache es nach dem Studium.
00:41:00: Ich kann's aber auch machen wenn ich vielleicht die Familie gegründet habe mit meinen Fünfzigern stehe und sage Mensch wäre doch toll wenn ich nochmals auslangiere.
00:41:06: denn was wir ganz häufig vergessen ist dass wir eine Zeit leben wo wir viel zu wenig in uns investieren, wo wir Weiterbildung wissen.
00:41:14: das ist wichtig.
00:41:15: Leben ist ganz häufig nicht.
00:41:16: Und in der Zeit, wo auch die Job sich verändern, wo man sehr selten dein Leben lang an dem gleichen Job arbeiten wird, braucht es ja eine Flexibilität und auch dieses über den Teller-Rantien ausblicken.
00:41:26: Und angelehnt an das Projekt oder an das Programm dieses Bildungskarrens von Österreich haben gesagt toll dass sie das hatten, da konnte man sehr einfach zwei Monate bis ein Jahr lang sich weiter bilden.
00:41:37: Es musste gar nicht so jobnah sein, es konnte alles mögliche sein.
00:41:41: Das Gute ist aber man hat eine Jobgarantie und man bekommt in der österreichischen Arbeitsmarktservice entsprechend eine Entlohnung.
00:41:48: Wichtig ist nur, dass man ne Mindestanzahl ich glaube bis in zwanzig Stunden sich weiterbildet großartig.
00:41:53: jetzt leben aber ja nicht alle in Österreich.
00:41:55: aber wäre doch schade das nicht vielleicht auch mal weiter zu denken.
00:41:57: und wir haben erst einmal so ein Business geziert an einem Beispiel mit einer fiktive Person die Sozialarbeiterin ist und genau überlegt hat okay wäre doch schön wenn ich irgendwie ich merke es gibt da so einen Bedarf für digitale Werkzeuge.
00:42:10: Ich habe gehört in Schweden ein besonders gutes Sozialstaatssystem, vielleicht gehe ich da hin und gucke mir mal an die das machen.
00:42:17: Und dann geht anderthalb fünf Jahre dahin und kommt dann zurück in der Regel aber mit Erfahrungen wertvollen Impulse für ihre Arbeit sicherlich wenn sie jetzt in Österreich zum Beispiel von Vorteil sind.
00:42:27: Aber natürlich ist die Idee dass man dann ja man kommt zurück mit dem kulturellen, mit einem sprachlichen Erwerb oder auch einfach der Erfahrung, die dann zu Hause natürlich von Vorteil ist.
00:42:37: Und warum machen wir das nicht schon längst?
00:42:40: Das ist eine Idee, die in Österreich seit dem Anfang genommen... Auch die wurde jetzt zurückgestutzt auf die Weiterbildungszeit aka man muss es weniger finanziert.
00:42:50: Man sieht auch da wieder den Einfluss von konservativen Rechts, konservativem Rechtsextremen Regierungen merkt man überall.
00:42:56: und um so wichtige zu sagen okay lass uns dieses Best Practice Beispiel nehmen und aus uns allen Europäern schenken!
00:43:02: bis zum Eintritt vom Retten-Eintrittsalter
00:43:05: z.B.?
00:43:06: Ja, wobei der Begriff recht auf Auszeit ja ein bisschen fast irreführend ist, weil da denkt man so an so einen Zerbetikel letztendlich auch so... Also ist es in Österreich so aber auch so wie du es jetzt geschildert hast, ist es ja eher ein Recht auf sich weiterbilden.
00:43:22: lebenslanges Lernen ist so ein Schlagwort.
00:43:25: also das geht ja nicht darum nur bezahlten
00:43:29: Urlaub Das ist auf gar keinen Fall vollkommen richtig, aber die Auszeit von dem wie man bisher vielleicht gearbeitet oder gelebt hat kann man schon sagen.
00:43:35: Und warum ist das eigentlich so eine gute Idee?
00:43:37: Denn wenn ich mal woanders war... Ich werde wohl reingeworfen wo ich auch mal zum ersten Mal jetzt fremd in Anführungsstrichen bin.
00:43:44: Stereotypen werden abgebaut!
00:43:45: Ich sehe dass Vorurteile schmelzen weil ich einfach mitbekomme ah es ist ja gar nicht so wie ich immer dachte und wir glauben tatsächlich dass das einen riesen Unterschied machen.
00:43:52: wenn sehr viele Menschen diese recht hätten sicherlich es weniger ansteuropäische Tendenzen oder auch demokratiefeindliche Meinungen gäbe.
00:44:03: Ich würde gerne mit Blick auf die Uhr ein weiteres Recht zu dessen Verwirklichung ihr zwei Ideen entwickelt haben, nämlich das Recht auf Vereinfahrung.
00:44:12: nur ganz Streifen, Kurzstreifen um dann nämlich noch auf den vermutlich radikalsten Vorschlag zu sprechen kommen, dem man in eurem Buch finden kann.
00:44:22: Aber Peter kannst du vielleicht nur wegen uns zwei drei Sätze sagen was ihr da unter diesem Recht auf Vereinbarung euch gedacht habt oder schon auch in Europa realisiert seht?
00:44:33: In einzelnen Ländern.
00:44:34: Zwei Drei Sätze ist eine Herausforderung.
00:44:39: Mal das einfach!
00:44:40: Ja, ich meine einfach direkt an die Zuhörerinnen jetzt gewandt.
00:44:44: Jede und jeder von euch kennt das.
00:44:47: Wer war das letzte Mal auf der Behörde?
00:44:48: Wer ist zur Behördage gegangen?
00:44:49: Wer war genervt davon?
00:44:51: Weil man entweder keinen Termin bekommen hat oder wenn man ein Termin bekommt dann hat es sehr lange gedauert dass man einen Termin hatte oder man musste dorthin um das Einfachste auf der Welt zu beantragen wo man sich doch eigentlich denkt hätte ich auch einfach online machen können.
00:45:04: warum muss ich da auftauchen?
00:45:07: Unsere Idee ist genau da hinzugehen.
00:45:09: Wir reden viel über Endbürokratisierung gerade, nicht im Guten immer nur und sehr oft auch getarnt als wir wollen jetzt hier gerade Klimaschutz zu anderen Sachen gar nicht mehr haben oder abbauen oder deregulieren.
00:45:23: aber wenn wir Entbürokratisierung mal ernst nehmen dann fangen bei uns Bürgerinnen und Bürgern an und sagen die Europäische Union oder wir als Europäer in Europa haben das digitale E-Postfach.
00:45:33: Wir haben uns das in Estland genau angeschaut Beziehungsweise auch andere Länder, aber Estland ist da mit am fortschrittlichsten.
00:45:40: Dort kann man so gut wie alles digital machen.
00:45:43: Wirklich alles drei Dinge nicht und man kann sich heiraten, sich scheiden lassen oder in Immobilie kaufen.
00:45:48: Und darüber kann man diskutieren warum das der Fall ist.
00:45:51: ich glaube es leuchtet ein und wir sagen lass uns was bitte mal europäisch machen wenn ich irgendwo hinziehe und dabei geht's nicht darum ob ich jetzt von Berlin nach Warschau oder sonst wo sondern ich könnte weiß nicht ich zieh nach Potsdam jetzt zum Beispiel oder auch nur innerhalb Berlins um Aber eben auch nach Warschau oder wo auch immer mich das Rad hinzieht, es ist digital lösbar und es ist machbar.
00:46:13: Und wir sind siebenzwanzig Länder.
00:46:15: Wir arbeiten gerade an sieben zwanzig unterschiedlichen Systemen.
00:46:20: Wir haben die Best Practices.
00:46:22: Lass uns das bitte anwenden!
00:46:24: Es würde das Leben so viel einfacher machen.
00:46:26: und ich bin oder wir sind felsenfest davon überzeugt dass die Menschen direkt sagen würden Das brauchen wir.
00:46:32: Ist das einfachst überhaupt?
00:46:35: Im Kern ist es aber so revolutionär, dass die Europäischen Union endlich ein paar Dinge wirklich mal überarbeiten muss.
00:46:41: Und zwar zum Beispiel die Frage wie wir denn die Steuern austauschen und so weiter und sofort.
00:46:46: also Es ist im Grunde das Beste was wir uns vorstellen können wenn's darum geht dass das im Alltag direkt spürbar ist egal was ich habe von Versicherung bis Behördengänge bis sonstwas.
00:47:02: ist nicht das, was da als Vereinbarung daherkommt auch eine Form von Zwang.
00:47:06: Also Stichwort Digitale Souveränität.
00:47:10: Es müsste doch ein Recht auf analoges Leben geben.
00:47:14: Gibt es in Estlern?
00:47:15: Ich weiß nicht wie gehen diese Länder damit um.
00:47:17: Es gibt ja viele Menschen altersbedingt oder aber auch aus Überzeugung die sagen nein ich will dich alles... ich will auch Begegnungen haben.
00:47:24: Ich will dich alle nur an meinem Rechner machen und ich kann es nicht.
00:47:28: oder wie auch immer
00:47:29: Interessanterweise, ich nehme das Beispiel Dänemark.
00:47:31: Wir haben uns natürlich auch in anderen Ländern anguckt und in der Recherche damals viel auf, dass zb die älteren Generationen viel digitaler unterwegs waren als die jüngeren.
00:47:39: Also nicht so das total spannende...
00:47:43: Ja,
00:47:43: was ist total spannender?
00:47:44: Ich habe jetzt gelesen, hab gedacht, die wären Fehler.
00:47:46: Das sind doppelnd dreifach geprüft werden auch in der Ursprungs-Voriante vom Buch erst nochmal Dänemanken drin.
00:47:52: Das haben wir dann aus der Länge heraus kürzen müssen.
00:47:55: aber Natürlich ist es ein total valider Punkt, was das zum Beispiel wenn's ausfällt.
00:48:00: Das haben wir bei der Energiewende ja auch.
00:48:01: Was ist denn die SmartMeter ausfallen?
00:48:03: Dann kollabiertes System und so weiter und sofort.
00:48:05: Das heißt es geht nicht darum zu sagen ich will diese Briefe nicht mehr usw.
00:48:11: Aber es geht darum oder ich will den Menschen auf der Behörde jetzt nicht treffen weil ich keinen Lust auf diesen Menschen habe.
00:48:18: Vorkommt richtig alles valide Punkte.
00:48:20: Es geht nicht nur entweder oder.
00:48:22: in Dänemark gibt´s weiter Post Und es gibt weiter Dinge, die analog erledigt werden müssen.
00:48:27: Es ist ja auch nicht alles digital was man machen muss.
00:48:30: aber es geht zum Teil darum und das ist einer der Aspekte woher wir auch nochmal kamen.
00:48:37: ich habe selber ja auch im EU-Ausland gelebt also in Belgien beziehungsweise auch mein Niederlande.
00:48:41: Ich bin nicht so, dass es alles fließen kann und so weiter.
00:48:46: Es ist einfach eine Herausforderung für mich.
00:48:49: Die deutsche Sprache, also die deutschen Behördensprache zu verstehen, weil ich gefühlt manchmal in Eindruck hab... ...ich bin schon mit einem Schritt im Gefängnis, weil was ich vergessen habe.
00:48:59: Meinen sie gar nicht so wenn du mir einen Brief schickst oder so.
00:49:01: aber das kennt er selber ein bisschen Panik aus.
00:49:04: Da hat man so einen Panikmoment, wo man denkt oh Gott das Finanzabschreibt!
00:49:10: Es geht einfach darum zu sagen, welchen Service geben wir uns.
00:49:14: Wie machen wir das Leben erst mal leichter?
00:49:18: Und wie gesagt nicht darum... Wir machen es als digital und wenn du's nicht mit machst dann bist du nicht mehr Teil dieser Gesellschaft auf gar keinen Fall!
00:49:24: Es geht auch nicht darum zu sagt ab dem ersten ersten Kanan-Karren-Karan-Kanan-Zwanzig haben wir dieses digitale E-Postfachen als andere verfällt.
00:49:30: Das gibt ja Übergangszeiten.
00:49:33: Am ende kann man auch sagen ist es auch eine Art von Fortschritt.
00:49:36: Also wir lösen ja auch diesen Podcast gerade so, dass wir uns digital treffen und ich wünschte mir natürlich auf mehr Begegnungsorte.
00:49:43: keine Frage kommt ihr auch wieder.
00:49:45: Ist ja auch so ein Trend jetzt wie das mal mehr dazu macht.
00:49:48: aber im erster Linie geht's darum wie wir das leben innerhalb der europäischen Union mit vielen Hürden die wir haben sprachlich Behörden unterschiedliche Gesetze usw.
00:49:57: Das wäre so vereinfachen in einer digitalen Ebene weil die oft sagen wir mal einfach nicht verständlich ist.
00:50:06: Es gibt unterschiedliche Gesetze, es gibt unterschiedlichen Herausforderungen und wir versuchen Start also jetzt in dem Fall reden wir vom europäischen Start so zu drehen dass das als Service da ist und nicht als Hürde zu sagen.
00:50:21: wenn ich jetzt die Idee natürlich will ins EU aus entziehen dass sich dann eben Gesetzer ignoriere, weil ich sie nicht verstehe.
00:50:27: Weil ich die Sprache nicht verstanden habe oder weil es mir einfach nicht bewusst war und dass man das einfach umdreht und sagt okay du willst noch Warschau ziehen?
00:50:35: Dann macht das gerne!
00:50:36: Acht auf die drei Dinge, aber du musst nur das noch ausfüllen.
00:50:39: Hier sind die Sachen und wir übersetzen dir das.
00:50:41: Und das ist kein Problem.
00:50:42: Das ist wirklich eine Service-Dienstleistung und nicht als Du musst es jetzt tun und vor allen Dingen nicht.
00:50:47: und auch nochmal ein Thema wahrscheinlich für einen anderen Podcast.
00:50:50: Stichpunkt Digitale Souveränität, aber eben auch digitale Überwachung.
00:50:54: Wir wollen nicht das System China wo wir alles ranken was man eben falsch gemacht hat usw.
00:50:59: und wir wollen natürlich auch nicht das system USA wo zwei Firmen alles dominieren.
00:51:05: Da ist aus unserer Sicht einfach elementar wichtig zu überlegen, gerade vor allem ja die Ästen oder auch andere Länder schon bewiesen haben wie sie es unabhängig von anderen Systemen machen können.
00:51:14: Dass wir diese Systeme nutzen anstatt eben auf die Systeme zuzugreifen, die wir sehr stark aus dieser Demokratie raushalten sollten.
00:51:26: Ja, prima.
00:51:27: Ich war jetzt doch noch gehaltvoll über diesen Punkt gesprochen.
00:51:33: Nein, nein es ist ja gut.
00:51:35: Kommen wir abschließend vielleicht noch zu einem Recht oder ich noch vielleicht sagen unbedingt zu einem recht das in gewisser Weise den anderen irgendwie übergeordnet ist weil es die politischen Ebenen anspricht auf denen überall diese anderen Rechte und deren Verwirklichung entschieden wird nämlich das Recht auf Beteiligung Konkret, die Frage wie Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene so geführt werden können dass nicht nationale Partialinteressen immer wieder überwiegen sondern die gesamte Bevölkerung innerhalb der EU sich repräsentiert fühlen kann.
00:52:12: Dafür wäre eigentlich nach meinem dafür halten das EU Parlament der richtige Ort dessen Recht es allerdings zu stärken gelte.
00:52:22: Ihr hingegen habt ein anderes EU-Organ im Blick den Europäischen Rat.
00:52:27: Warum habt ihr euch darauf kapriziert, den zu renovieren oder zu reformieren?
00:52:34: Abzuschaffen
00:52:36: ist das Stichwort!
00:52:38: Wir haben es ja eingangs schon erwähnt dass gerade die nationalen Interessen sehr stark in der EU einfach gesend sind.
00:52:44: Das liegt auch am institutionellen Gefüge, das ist der einzige Paatebuch wo wir da auch mal in Bezug nehmen.
00:52:49: Im Europäischen Rat sitzen ja die Staats- und Regierungschefinnen also Friedrich Merz, Emma Macron, Donald Tusk und Co.
00:52:55: Und die haben natürlich oft das Interesse... das Beste für ihr Land rauszuholen.
00:53:00: Das haben wir ja seit Jahren auch beobachtet, wie Viktor Orban das macht.
00:53:04: Denn dort im Rad wird hier mit Einstimmigkeit entschieden und dass ist eine der Ursachen momentan vielen großen Herausforderungen nicht vorankommen.
00:53:10: und wir sagen es hat Robert Minnasse, wer den uns netterweise das Vorwort formuliert hat, auch schon gefordert den Europäischen Rat abzuschaffen.
00:53:18: Da gehen wir total mit!
00:53:19: Das ist jetzt auch nichts Unerhörte.
00:53:21: Würden viele sagen Es unerhört weil sehr radikal ist.
00:53:23: Wir gehen aber noch mal ein Schritt weit und jetzt wird's richtig unerhaurt, dass man sich bitte festhalten solle.
00:53:28: Was wir ja für ein gutes demokratisches System brauchen, ist dass es allen Menschen ermöglicht sich aktiv einzubringen und vor allem diejenigen, die am längsten von den Folgen der heutigen.
00:53:40: gemachte Politik und die Konsequenzen betroffen sind.
00:53:43: Und wer ist denn das?
00:53:44: Die Jugend von heute sagen wir immer so gerne, dass es ja die Zukunft ist zu entscheiden was sie aber gerade nicht hat macht mitzuentscheiden.
00:53:51: Das ist ein Problem auch gerade mit Blick auf den demografischen Mandel.
00:53:54: oder wenn man sich anschaut wer sitzt dann in so einem europäischen Parlament, wer sitzt in den nationalen Parlamenten, das sind eher Menschen häufig grauhaarisch und da geht es das ganze mal zu Ende.
00:54:09: Wir würden also jetzt vorschlagen, wir führen neben dem Parlament ein großer Fan vom Parlament natürlich auch wir sind dafür das Initiativrecht haben soll.
00:54:16: großartig nehmt den Rat wo ja die Fachministerinnen sitzen die dürfen auch bleiben eine dritte Institution hinzukommen, und zwar der Europäische Zukunftsrat.
00:54:25: Und der setzt sich zusammen aus Menschen zwischen XVI und VIII aus der sogenannten Jugend-Zivilgesellschaft, also Menschen die, ob es jetzt in einem Sportverband ist oder im migrantischen Klimaverband war, aber es gibt ja genauso wie das Verwachsene viele Möglichkeiten gibt sich gesellschaftlich zu engagieren auch das für Junge.
00:54:44: Wie wäre es wenn wir die einfach mit an jeder Gesetz... entscheiden lassen müssen, dass sie genauso wie im Europäischen Parlament mit einfacher Mehrheit zustimmen müssten damit das Gesetz in Kraft tritt.
00:54:55: Denn wir reden immer von Generationengerechtigkeit – das ist so wichtig und entscheidend, aber wir leben es nicht!
00:55:01: Und gerade diejenigen, die jung sind, sind diejenigen am wenigsten irgendwie mitteentscheiden können.
00:55:06: und jetzt sagen wir das ändern wir, wir drehen den Spieß mal um.
00:55:10: Ihr bekommt jetzt mal nicht nur Beteiligungstheater, ihr werdet nur gefragt und dürft mitwirken.
00:55:14: Nein!
00:55:14: Ihr dürft tatsächlich mitentscheiden und eure Stimme ist genauso viel wert wie im Europäischen Rat und im Rad und im Europäischen Parlament.
00:55:23: Ja das ist ein bisschen verbürden mit diesen ganzen Räten die man da hat also der europäische Rat.
00:55:29: Das ist also das was dann immer diese EU-Gipfel sind wo eben nur März und Co sich treffen und dann der Rat der Europäischen Union.
00:55:36: Das is das was normalerweise den Ministerrat nennt Und dann gibt es noch den Europarat, da kommt vielleicht eine Änderung zu.
00:55:45: Dennoch hast du zwei Schritte gedanklich gemacht.
00:55:49: das eine war diese Blockadepolitik innerhalb des europäischen Rats also Stichwort Viktor Orban der über Jahre im genommen alle vernünftigen Entscheidungen torpediert hat.
00:56:04: Da könnte man doch relativ leicht das Problem in Anführungszeichen lösen, den man sagt dieses Veto-Richt gibt es nicht und wir machen das nach Mehrheit oder qualifizierte Mehrheit.
00:56:14: Da gibt's auch noch verschiedene Differenzierung und ich habe so das Gefühl zumindest dass man sich da auch auf diesen Weg schon gemacht hat also dass man da jetzt gelernt hat von dieser Ära Orbern und die Geschäftsordnung sagen wir mal so des Rats ändern dann wäre für mich dieser Punkt irgendwie geklärt.
00:56:34: Das andere ist natürlich das, was du sagst wie kommen die jungen Menschen, die am meisten von den ganzen politischen Entscheidungen betroffen sind?
00:56:41: Kommen die da überhaupt vor und wie können sie stärker vorkommen?
00:56:44: Da wäre natürlich auch die Frage ob man das nicht, keine Ahnung auf andere.
00:56:49: also warum da jetzt wieder so eine, wie soll ich sagen eine Bevorzugung auch wieder einer Bevölkerungsgruppe muss nicht das Ziel sein, wie über Bürgerräte oder so die ja auf andere Weise zusammengesetzt sind.
00:57:04: Möglichst repräsentativ die die Bevölkerung weil es ist ja nicht nur so.
00:57:08: also wir profitieren hier aus zum Beispiel von der Erfahrung älterer Generationen.
00:57:13: Das wird man dann komplett aus diesem Rat wiederum ausschließen.
00:57:16: Also wäre das nicht auch denkbar.
00:57:20: Also das sehe ich ganz anders tatsächlich, denn eine Bevorzugung ist es ja nicht.
00:57:24: Denn wenn wir uns anschauen wer in der Situation sitzt sind das keine sehr jungen Menschen.
00:57:29: Ich
00:57:30: verstehe Generationengerätigkeit so dass alle zu Wort kommen und auch gehört werden können.
00:57:35: Das ist aber derzeit ja nicht der Fall.
00:57:37: Es ist also keine klassische bevorzugung Ganz im Gegenteil.
00:57:39: Wir würden es einfach versuchen wieder mehr ins Gleichgewicht zu bringen Und auch eine Balance zu schaffen.
00:57:44: Demokratie heißt ja auch, dass alle möglichst daran teilhaben können.
00:57:47: Und warum?
00:57:48: Wir sagen immer, Demokratie ist so wichtig aber wir müssen sie auch wirklich erleben und von Anfang an lernen.
00:57:52: Ich würde ganz anders argumentieren das klar haben ältere Generation anderes Wissen und andere Kompetenzen meinetwegen.
00:57:59: Aber umso wichtiger die Jungen genauso mitzudenken denn die haben ihre eigene Lebensrealität sind von all den Dingen sehr stark betroffen egal welches Thema ob es Inflation ist Ob sie Werfles-Debatte ist Ob Sie Klimakrise ist alles Dinge...die sie Früher oder später, stark spüren werden.
00:58:14: Also um so wichtiger ja auch Sie mit reinzunehmen und deswegen würde ich genau sagen ist es wenn wir eines Tages noch sind das ist repräsentativ was super gerne aber davon sind wir malenweit entfernt.
00:58:25: Ja gut also dieses Mitrei nehmen da ich glaube wie es ist also hätte ich jetzt überhaupt keinen Dissens ist immer die Frage also quasi ihr wollt ja im Grunde um den oder schlagt vor den Kreis von Merz, Macron et al aufzulösen zugunsten eines Zukunftsrats der nur mit jungen Menschen zwischen sechzehn und ich weiß nicht dreißig oder so besetzt ist.
00:58:54: Das ist ja mehr wie ihn nur mit reinnehmen
00:58:56: Ja, aber die deutsche Regierung ist ja weiterhin genauso vertreten.
00:59:01: Also wir haben immer noch den Europäischen Rat wo die Fachministerinnen sitzen der jeweiligen Regierungen.
00:59:06: also
00:59:06: das
00:59:07: nur weil jetzt mehr es dann nicht mehr vielleicht das Veto einlegen kann.
00:59:11: Trotzdem ist es so dass sowohl im Parlament in europäischen als auch im Rat sehr viele Interessen ja vertrete werden.
00:59:18: Aber im Europäischen Rat... Jetzt kriege ich mir durcheinander Im Moment im Rat der EU Ganz klar, ein nationales Interesse.
00:59:27: Was wollen wir denn?
00:59:28: Und auch da ist ja gerade Deutschland auch noch etwas stark blockiert und teilweise auch nicht immer schaut das es wirklich für die nächste Generation von Vorteil ist.
00:59:35: wenn wir zum Beispiel beim Klimagesetzen uns anschauen wie viel Widerstände es da gab denke ich mir okay wäre doch total schön wenn wir einfach dann nochmal so Jugendcheck haben.
00:59:44: Bei allen Gesetzen ist das dann wirklich Generationengerecht.
00:59:46: und da sieht man ja auch in der Klimabewegung, Forresta Future hat es ja vorgemacht wie stark und wichtig es ist dass wir auch da einen Korrektiv haben.
00:59:53: oder junge Leute ja auch im dem Fall gesagt haben so wie das Klimaschutzgesetz jetzt ist, ist das überhaupt nicht konform mit den Zielen die wir uns gesteckt haben?
01:00:00: Und da glaube ich wäre es total wichtig das stärker nach vorne zu bringen.
01:00:03: denn für unsere funktionierende Demokratie brauchen wer auch Nachwuchs der Bock hat sich diese Demokratie wirklich einzubringen, sie mitzugestalten.
01:00:11: Und das wird gerade ja auch stark erschwert einfach.
01:00:14: Ja
01:00:15: vielleicht noch mal so zwei Gedanken dazu weil natürlich du hast natürlich recht wenn man jetzt eine veto-rechte ist und andere veto-recht ersetzt ist man dann nicht wieder bei veto Recht.
01:00:23: Was ist ja kein veto-Recht?
01:00:25: Einwache Mehrheit ist kein veto Recht!
01:00:27: Das
01:00:27: stimmt.
01:00:29: Aber natürlich droht es zu sagen in einer Art von weiterer Blockade nur an anderer Stelle.
01:00:35: Ich glaube um einfach mal den Raum zu öffnen warum wir das mit reingenommen haben.
01:00:40: Es war auch übrigens so, es ist ein sehr kontroverses Thema bei uns.
01:00:43: natürlich weil ich glaube was wir hier haben und das Gedanke eins ist das Verständnis von Demokratie in Zeiten von Demografie.
01:00:51: also wir leben eine alternde Gesellschaft.
01:00:53: es ist leider einfach Fakt egal in welchem europäischen Land das der Fall ist aber auch ein Unabhängig von Europa ist dasselbe Dilemma.
01:01:02: Das heißt selbst wenn sich alle jugendlichen oder jungen Menschen heute zusammen verbünden würden und sagen, wir wählen nur diese eine in diese eine Richtung wäre es tatsächlich sehr schwer schon der Mehrheit dafür zu gewinnen.
01:01:14: Das heißt die fragmentieren sich sowieso schon in den verschiedenen Parteien dadurch in verschiedene Fraktionen dann wiederum in verschiedenen Stimmen usw.
01:01:22: Das heisst wenn man so will haben wir eine Altersdemokratie.
01:01:25: ist das einer der Gründe zu sagen es braucht ein Korrektiv wenn's darum geht jungen Menschen Demokratie schmackhaft machen ganz banal aber eben auch denen eine Stimme zu verleihen?
01:01:35: Ja, es könnte man noch mal diskutieren und das ist ja jetzt schon der Fall.
01:01:37: Ist es dann auch demokratisch und so weiter?
01:01:39: Aber Demokratie muss sich eben auch, sagen wir mal den Realitäten stellen und da haben wie gesagt eine der Lösungen könnte eben das sein.
01:01:49: Und der zweite Gedanke dahinter ist dass ich will jetzt nicht sozusagen Katja widersprechen im Sinne von Fresno Future als gezeigtes und korrektiv ist.
01:01:59: Nicht überall war Fresno so groß wie in Deutschland, das muss man kurz auch kontextualisieren.
01:02:04: Aber was es halt umso wichtiger zeigt ist dass selbst wenn eine große Bewegung wie die deutsche Future Bewegungen so einen Impact hat oder auch zusammen mit anderen Ländern aber eben gerade aus Deutschland auch so großen Einfass hatte Umso wichtiger ist es doch, dass wir die jungen Menschen aus Ländern hören, die wir fast nie auf dem Schirm haben.
01:02:25: Was ist denn mit Malta?
01:02:26: Das ist dann aber eben auch mit Rumänien, Bulgarien und
01:02:28: Co.,
01:02:28: wo junge Menschen so desillusioniert von ihrer Demokratie sind weil Korruption und Co.
01:02:33: dort eben schon noch einfach ein Thema ist was vielleicht hier bei uns nicht so ein Riesenthema ist.
01:02:39: Aber wo sie sagen Europa wird dort als Hoffnungsankerverstanden In dem Sinne das Europa dafür sorgt, dass Rechtsstaatlichkeit und Demokratie eben kein selbst Bedienungsladen sind, wie Orban das langer Teil verstanden hat.
01:02:52: Also ich will nur zwei Gedanken reingeben ohne mal dass wieder ein Podcast für sich ist.
01:02:55: Wir merken bei jedem Thema ist es ein Podcast Für Sich.
01:02:58: aber das sind so zwei Gedanken wo wir sagen Das ist so unerhört.
01:03:01: jetzt kommen wir da zum Titel Dass man schon merkt.
01:03:04: ja wir müssten eigentlich mal darüber nachdenken Wie geben die jungen Menschen eine Stimme in der europäischen zukunft?
01:03:10: Die wir uns da eigentlich haben wollen also zumindest im unteren nicht dass wir noch um diese Zukunft haben wollen und Da war ein Punkt zu sagen, weil die Krisen der Zeit so gigantisch und auch ... Alles was wir heute beschließen so nachhaltig auf die Sachen wirkt, die dann noch kommenden mögen.
01:03:28: Die wird auch eigentlich vorstellen können eben Klimas ein Beispiel aber die biologische Vielfalt die Abnahmen des ganzen seines anderes also Ökosysteme Ökostematiken und so weiter Aber eben auch wirtschaftliche fragen.
01:03:39: wie abhängig sind wir in zehn Jahren von technologischen Aspekten ob jetzt KI oder Halbleiter oder was auch immer?
01:03:46: die Entscheidung werden ja heute getroffen Und das muss am Ende einer junge Generation ausbaden oder die Heute jung ist und die dann älter ist Kosten tragen muss.
01:03:54: Da sagen wir, der Zukunftsrat ist eine Option und wie du schon selber sagtest ein sehr streitbares Thema.
01:04:01: Aber was ist gut so?
01:04:02: Lass uns diskutieren!
01:04:04: Also ich merke selber... Ich bin ja auch hin- und hergerissen.
01:04:07: wenn ich jetzt an diesen Zukunftsrad denke und da lauter Fridays for Futures Aktivisten drin sehe.
01:04:12: Wollte sagen super mach mal.
01:04:14: aber wenn ich dann sehe Das Wahlverhalten, gerade auch junger Wähler bei der Erstwähler zugunsten der AfD.
01:04:23: Oder wenn ich mir die Jugendorganisationen von Parteien wie CDU anschaue, die oft reaktionärer sind als die Mutterpartei, dann habe ich da so meine Zweifel ob die Zukunft wirklich in den Händen der Jugend immer im guten Händens ist.
01:04:40: Aber
01:04:41: ist das nicht auch ein total spannender Punkt?
01:04:42: Weil es nicht zum Beispiel die Frage dass junge Menschen sich... sich radikalisieren, eben weil sie kaum Beteiligungen spülen.
01:04:49: Und da weiß ich auch einen Ohnmachtsgedanke spüren und das ist so ein... also jetzt komme ich schon fast nicht so technologisch, dann müssen wir noch mal glaube ich einen anderen Experten hier heran holen der es nochmal erläutern könnte.
01:05:00: aber der Verdacht erhärtet sich ja mit ihrer Wahl mehr dass eben die Radikalisierung auch daher kommt, dass man eben sagt okay werdet nicht gehört ist die Deutschlandflugge und du darfst wieder wer sein, du darf stolz sein.
01:05:12: Du darfst noch ein bisschen rebelieren usw.
01:05:14: Und von mir ist rebeliert im Zukunftsrat.
01:05:17: Tut's europäisch!
01:05:18: Das Korrektiv gibt es ja auch auf der anderen Seite.
01:05:21: Das Ganze in das Europische Parlament idealerweise und so weiter und sofort.
01:05:25: Es gibt schon Mechanismen aber bitte lasst uns das europäische denken und fühlen.
01:05:33: Interessant, das war auch bei dem Vortrag.
01:05:35: Katja hast du es ja auch gemerkt?
01:05:36: Das war so der Punkt wo dann irgendwie alle ganz wach waren und auf einmal handschwingen da was zu verteidigen.
01:05:46: Das waren die Eltern, die da einiges verteidigt haben.
01:05:49: Und man darf auch nicht vergessen, der will dann am meisten die AfD, dass sind halt die Fünfzig Plus Menschen und nicht die Jungen.
01:05:56: Das ist auch nochmal wichtig, das noch mal gerade zurück.
01:06:00: Gut, also wir sind in der Schlussrunde.
01:06:02: Also wenn ich jetzt so auf das Gespräch zurückschaue, auf die vielen Vorschläge, die ihr macht... So gibt es ja für jeden sozusagen ein Anker in der Realität.
01:06:13: auch hier mit dem Jugend-Zukunftsrat, da sind wir jetzt nicht darauf eingegangen aber im Europarat gibt es eine analoge Struktur auch, die auch erfolgreich arbeitet jeweils Vorbilder, die man wahrscheinlich nie ein zu eins übernehmen und dann einfach auf die EU so skalieren könnte.
01:06:34: Von dem man jedoch lernen sich inspirieren lassen kann.
01:06:39: Und genau das also eine Inspiration ja Vision wie ein gutes Leben für alle in Europa aussehen und politisch organisiert werden könnte.
01:06:47: Das ist ja das was ihr in den aktuellen EU-Debatten vermisst und denke da seid ihr auch nicht alleine.
01:06:56: Gleichzeitig bringt einen, wenn man euch zuhört oder auch das Buch liest, ein ungewöhnlicher Optimismus.
01:07:04: Eine Begeisterung auf für die europäische Idee an, die viele vielleicht von den Zuhörern und Zuhören kaum noch aufbringen.
01:07:13: Vielleicht nochmal abschließen?
01:07:13: Was sind so?
01:07:14: die Gründe dafür, dass ihr trotz allem so zuversichtlich seid hilft ja bereits der nüchterne Blick zurück auf das was die EU alles geleistet hat und was wir oft so ein bisschen aus dem Blick verlieren.
01:07:30: Ihr hattet das am Anfang gleich unser Gespräch, war man da schon gekommen?
01:07:33: Also dass es eigentlich eine ganz ungewöhnliche Sache ist, dass wir jetzt über Jahrzehnte innerhalb der Europas, was traditionell miteinander verfeindet war über Jahrhunderte einen Frieden hatten.
01:07:50: Das ist ja immer die Frage welche Geschichte treibt uns voran.
01:07:56: Friedenszeit oder die Geschichte des Friedens ist eben darauf begründet, dass wir die kriegerische Zeit jemals hatten.
01:08:05: Und eingangs wurde Robert Menasse auch benannt in seinem europäischen Landbrot und beschreibt ja auch ein Beispiel wenn man eine rote Stift nimmt und überlegt welche Grenzen zieht, wo welche Grenze entlang gegangen sind und über die Jahrhunderte dann hat man am Ende nur noch so einen roten Fleck wo entweder Konflikte oder Grenzen verschoben wurden.
01:08:28: Weil wir immer wieder dazu kamen, dass wir uns gestritten haben, kriegerische Auseinandersetzungen usw.
01:08:33: Wir sind jetzt in der längsten Friedenszeit seit Bestehen des Weltkriegs sozusagen und man merkt aber auch das die Geschichte sich in sofern verändert weil Krisen kommen dazu und gleichzeitig die alte Geschichte ist wie Schlimmes früher war verblasst aus Ruinen wurden wieder blühende Städte usw.. Jahrzehnte gedauert.
01:08:53: und interessanterweise, ich wohne jetzt gerade in Potsdam oder bin da hingezogen.
01:08:58: Und gestern fuhr die S-Bahn nicht weil eine Bombe gefunden wurde also immer wieder finden sich noch alte Rests des Ganzen.
01:09:04: aber es sind eben alte Restungen kaum noch sichtbar.
01:09:06: und die Frage ist wohin führt uns die Geschichte?
01:09:11: Ich habe das Eingang auch gesagt.
01:09:13: was mich einfach ein bisschen nervt ist diese selbst erfüllende Prophezeiung.
01:09:17: Also wir gucken auf den blauen Balken der AfD in Deutschland, haben Angst und jetzt gerade aktuell noch kommt eine Landtagswahl und wir befürchten das Schlimmste.
01:09:27: und es ist auch schlimm keine Frage was dort für ein Partei oder wie so Menschen einer Partei eine Stimme geben die im Grunde sagt Wir wollen das abschaffen was uns jahrzehntelang eine Freiheit gegeben hatte für die wir lange kämpfen mussten.
01:09:45: Und die Frage ist halt, wenn wir drauf schauen, handeln wir aus einer Angst heraus und versuchen das Alte was auch man es genau sein soll zu schützen.
01:09:56: Die Geschichten hochzahlen usw.
01:09:58: Ich glaube dass ein wesentlicher Teil, wir dürfen die Geschichte niemals vergessen.
01:10:01: Wir müssen uns immer wieder daran erinnern Erinnerungskultur usw.. Was anderes auch.
01:10:06: und das Buch insgesamt, wir müssen darüber nachdenken welche Ideen wohin wollen wir eigentlich.
01:10:11: Und dann kommen wir sehr schnell zu dem Punkt, dass wir nicht darüber sprechen das America First Germany first sondern an.
01:10:18: der Bärbock hat es damals sehr prägnant zusammengefasst America First bedeutet Europe United.
01:10:25: also umso enger müssen wir zusammen rücken.
01:10:28: und da geht's auch nicht darum, dass Europa dann first ist auf der Welt und wie im Dellenbogen Menschen vor laufender Kamera wegschieben, sondern dass wir mit der offenen Hand und auf nur Armung auf die Menschen zugehen.
01:10:41: Da draußen aber auch uns gegenüber.
01:10:43: Und das liegt daran, dass dann neue Ideen auf den Tisch kommen ob es der Zukunftsrat oder ob von mir ist das Recht auf Mobilität oder wir laden ja dazu ein zu diskutieren darüber zu reden.
01:10:54: Wir werden sehen... Das haben wir in dem Buch an einer Stelle beschrieben, da haben wir einen Zitat vom Meier Göpel ich habe es gerade nicht vor mir, aber kontextuell Wir sind sehr schnell einig über was wir eigentlich reden müssen.
01:11:05: Wie das Leben vor Ort oder mein aktuelles Leben besser wird, wie ich meine Gesundheit aufrechterhalten kann und in der Lage bin mit dem Grund... legenden Dingen zu versorgen, wie ich mir auch mal ein Urlaub gönnen kann und so weiter.
01:11:20: Also wie es mehr einfach im Leben, im Alter gut geht?
01:11:23: Das eint uns sehr klar und wir sind nicht für mehr Abholzung und auch nicht für Klimaverschmutzung.
01:11:28: die Frage ist Wie kriegen wir das denn gesellschaftlich gelöst?
01:11:32: Und da gibt es einzelne Parteien und einzelne Akteure an Akteuren die Spalten die spalten wollen die davon leben dass sie spalten die auch Mechanismen gefunden haben wie Sie das hervorrufen über bestimmte Algorithmen und so weit und sofort.
01:11:44: aber Wir dürfen uns nicht davon Sagen wir mal ablenken lassen, dass das am Ende alles so eintritt was sie da ins Mikrofon zum Teil berühmten.
01:11:53: Sondern eben wir müssen dahin zurückkommen zu sagen worüber wollen wir eigentlich reden?
01:11:58: Was wollen wir denn für eine Zukunft haben?
01:12:00: und das ist die Einladung.
01:12:01: Und ganz ehrlich Das ist das was mir immer wieder Kraft gibt.
01:12:04: und dann ist auch das wo ich genervt bin im Sinne von Wir reden über das was die AfD will und gleichzeitig Wie schlimm alles ist wenn sie da irgendwie regieren würde sondern müssen darüber reden Also auch darüber reden oder allen voran darüber reden, was wir eigentlich wieder wollen und welche Idee wir da haben.
01:12:19: Und ich glaube, Ideen gibt es ohne Ende.
01:12:21: und bitte, bitte lasst uns darüber reden und hoffentlich auch irgendwann zu einer Einigung kommen.
01:12:25: aber ja das gibt mir immer wieder Kraft.
01:12:28: Ja liebe... Katja, das war ja eigentlich fast so ein schönes Schlusswort.
01:12:33: Ich
01:12:33: würde noch zwei kurze Sachen sagen wollen!
01:12:35: Wir haben das Buch nicht geschrieben um im Buch zu schreiben sondern weil ja auch in Deutschland und Europa waren.
01:12:42: Und jetzt haben wir drei Jahre lang Zeit gemeinsam zu überlegen was sind denn die Ideen für das beste Europale Zeiten?
01:12:47: Wir haben acht hier reingegeben und wir laden alle ein zu belegen was ist es denn?
01:12:51: Was mich und uns ja auch immer motiviert hat.
01:12:54: wer wäre nicht wie er?
01:12:55: Wer wär'n ich wie ihr?
01:12:57: Das ist die Frage die nochmal aufzeigt Wir wollen ja Teil des Ganzen sein und es gibt unfassbar viele Menschen, denen die Zukunft nicht egal ist.
01:13:04: Und die laden wir auch noch mal explizit einzubildigen was braucht's denn aus eurer Sicht dann?
01:13:08: Man darf nicht vergessen dass auch das er ist unser Buch Europa ist was wir daraus machen.
01:13:13: Jetzt ist die Frage wann wenn ich jetzt bin und wer wenn nicht viel
01:13:17: Ja.
01:13:18: also vielen Dank euch beiden.
01:13:20: wir sind doch irgendwie zukunftsfroh.
01:13:23: stimmenden Ausblick auf wenn ich das Beste so zumindest auf ein deutlich besseres Europa, dass die Interessen, die Wünsche Sehnsüchte aber auch die Sorgen seiner Bürgerinnen und Bürger mehr in den Blick nimmt als sich heute der Fall ist.
01:13:41: Alles nachzulesen und weiter erläutert auch in eurem Buch, dass ihr mit wie viele großem Enthusiasmus und Schwung auch geschrieben hat.
01:13:50: also ich habe es sehr gerne gelesen.
01:13:53: Und das meine Damen und Herren war unser Ökom-Podcast heute mit den beiden Europaaktivistinnen Katja Sinko und Peter Yellenek, die ein paar unerhörte Ideen wie sie es genannt haben für einen besseres Morgen in Europa mitgebracht haben.
01:14:10: Weitere Infos zum Thema der Sendung finden Sie in the Show Notes oder unter www.öcom-verein.de.
01:14:16: Schön dass Sie dabei waren!
01:14:17: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.